Ein Lebenswerk in 107 Lieferungen

Summary

Wilhelm H. Roscher’s Lexicon of Greek and Roman Mythology, a major resource for mythology studies, was originally published over the course of more than 50 years (1884–1937). As its 6 volumes (divided into 9 parts) have publication dates ranging from three to 13 years, an exact dating of the single articles can only be achieved by meticulous work recording the individual lots (fascicles) in which the lexicon was originally published. From some exemplars preserving the cover pages of these fascicles, the author outlines the publication history of Roscher’s Lexicon.

Zur Erscheinungsweise von Roschers Ausführlichem Lexikon der griechischen und römischen Mythologie

Das Ausführliche Lexikon der griechischen und römischen Mythologie lässt sich treffend als Lebenswerk des sächsischen Gymnasialdirektors, Philologen und Mythologen Wilhelm Heinrich Roscher (1845–1923) bezeichnen. Es umfasst heute sechs Bände (zuzüglich einiger thematischer Supplementbände), die ursprünglich in den Jahren 1884–1937 im Verlag von B. G. Teubner (Leipzig, später Leipzig/Berlin) erschienen und nach dem Zweiten Weltkrieg in das Programm des Verlags Georg Olms (Hildesheim) übernommen wurden. Die bei Olms 1965, 1977/78 und 1992/93 erschienenen Nachdrucke sind ebenso wie das Original nicht mehr lieferbar; die Rechte liegen heute beim Verlag De Gruyter Brill (Berlin/Boston/Leiden).

Sieht man von Universitätsbibliotheken ab, lässt sich Roschers Lexikon dank verschiedener Projekte zur Retrodigitalisierung (vor allem seitens Google und des Internet Archive) heutzutage kostenlos und verhältnismäßig einfach, wenn auch nicht bequem und barrierefrei einsehen. Bei Wikipedia ist mithilfe einer Vorlage in vielen Artikeln zur Mythologie direkt auf einen Scan des „Roscher“ verwiesen, und die „Liste der Gestalten der griechischen Mythologie“ (bearbeitet vom Benutzer:ELexikon) enthält alphabetisch geordnete Links zu einer Vielzahl von Einzelartikeln.

Bei der Erstellung eines Registers aller Stichwörter in Roschers Lexikon, an den ich seit Juli 2023 arbeite und dessen erste Version ich am 14. Mai 2024 bei Zenodo veröffentlicht habe (siehe diesen Blogpost), ist die Datierung der einzelnen Artikel einer der Aspekte, die ich erfassen möchte. Bislang lässt sich das Publikationsdatum der Artikel nur auf die mehr oder weniger großen Zeiträume festlegen, in denen die einzelnen Bände laut ihrem Titelblatt erschienen sind.

Die Erscheinungsjahre der sechs Bände, von denen die ersten drei aus jeweils zwei Halbbänden bestehen, sind wie folgt:

  • Band 1: 1884–1890
    • Band 1.1 (Aba–Ganymedes): 1884–1886
    • Band 1.2 (Ganymedes–Hysminos): 1886–1890
  • Band 2: 1890–1897
    • Band 2.1 (Iache–Kyzikos): 1890–1894
    • Band 2.2 (Laas–Myton): 1894–1897
  • Band 3: 1897–1909
    • Band 3.1 (Nabaiothes–Pasicharea): 1897–1902
    • Band 3.2 (Pasikrateia–Pyxios): 1902–1909
  • Band 4 (Qu–S): 1909–1915
  • Band 5 (T): 1916–1924
  • Band 6 (U–Z und Nachträge): 1924–1937.

Aber warum wird das Erscheinen dieser Bände mit einer Zeitspanne datiert und nicht mit einer exakten Jahreszahl?

Der verborgene Pfad zu den Erscheinungsjahren

Der Grund ist, dass das Lexikon ursprünglich in Lieferungen erschien, die fünf Bogen (oder mehr) umfassten und mit einem eigenen Umschlag ausgegeben wurden. Diese Umschläge bestanden aus einem Titelblatt, das optisch dem der vollständigen Bände glich. Im Gegensatz zu diesen gaben die Umschlagtitel allerdings ein spezifisches Erscheinungsjahr an, ab Band 3.2 (mit der 48. Lieferung) sogar tagesgenau nach dem Tag der Auslieferung. Darüber hinaus enthielten die Umschläge ein Abbildungsverzeichnis und weiteren Zusätze wie Mitteilungen der Redaktion, Anzeigen des Verlags und – nota bene – Berichtigungen und Zusätze.

Umschlagblatt der 59. Lieferung von Roschers Lexikon

Für die editorische Erschließung von Roschers Lexikon sind die Umschläge der Lieferungen aus drei Gründen wichtig:

  1. Sie dokumentieren das genaue Erscheinungsdatum der einzelnen Artikel.
  2. Sie geben Aufschlüsse über die redaktionelle Arbeit.
  3. Sie enthalten Berichtigungen und Zusätze zum Werk, die woanders nicht dokumentiert sind. Neben Fehlerkorrekturen, Gegendarstellungen und bibliographischen Ergänzungen sind hier besonders die zahlreichen Nachträge zu nennen, die das Lexikon um mehrere Dutzend Stichwörter erweitern.

Diese Informationen sind, soweit ich weiß, bisher nicht gesammelt worden. Im Zuge meiner Arbeit an einem Gesamtregister zu Roschers Lexikon habe ich im Juli 2023 damit begonnen, die einzelnen Lieferungen bei Wikipedia zu dokumentieren (teilweise mit der Unterstützung eines anderen Wikipedianers namens „Lieferung“). Da das Unterfangen immer komplexer wurde, habe ich mich schließlich entschlossen, mein Gesamtregister zu Roschers Lexikon um zwei Übersichten zu ergänzen: Eine mit den Daten der einzelnen Lieferungen (Umfang an Stichwörtern, Auslieferungsdatum, Spalten- und Bogenzahl, Umfang) und eine mit den einzelnen Nachträgen und Berichtigungen, die auf den Umschlägen der Lieferungen veröffentlicht wurden.

Zur Datenquelle: Digitalisate der Lieferungen

Die erste Schwierigkeit dieser Arbeit liegt darin, dass die Umschläge der Lieferungen in den meisten Exemplaren von Roschers Lexikon nicht erhalten sind. Mithilfe der Google-Buchsuche und des Internet Archive habe ich für jeden Band Exemplare gefunden, die tatsächlich noch die Umschläge enthalten. Sie stammen aus drei verschiedenen Bibliotheken:

Ein Exemplar von Roschers Lexikon, das sämtliche Umschläge enthielte, ist mir bislang nicht bekannt geworden. Da die Bibliothekskataloge in der Regel nicht ausweisen, ob die Exemplare jene Zusätze enthalten, muss dies in Autopsie geprüft werden. Das Exemplar in der ULB Düsseldorf (PhilBib 2, Signatur antw040.r791 https://katalog.ulb.hhu.de/Record/990003298220206443) sowie das Exemplar in der SUB Göttingen (Bereichsbibliothek Kulturwissenschaften, vormals Bibliothek des Seminars für Klassische Philologie, Signatur III B 419) enthalten keine Umschläge. Drei weitere Exemplare der SUB Göttingen (LS 1, Signatur CBS 50:k = 8 ANT II, 37; Archäologisches Seminar, Signatur A 50.1.1; Crönert-Bibliothek, Signatur Croenert III B 27.1) enthalten jeweils einige, aber nicht alle Umschläge. Hinweise für andere Bibliotheken sind sehr willkommen!

Methodische Prolegomena zum Verzeichnis der Lieferungen

Bei den Exemplaren der Bände 1.1. 1.2, 2.1, 2.2 und 3.1 sind die Umschläge am Anfang bzw. Ende der jeweiligen Lieferung eingebunden, also wie ausgeliefert, was die Dokumentation sehr einfach macht. Eine einzige Komplikation ergibt sich bei Band 3.1, wo die Umschläge der 46. und 47. Lieferung (Pan–Paris bzw. Paris–Peirithoos) fehlen (sie sind im Band 3.1 in derselben Bibliothek eingebunden). Da der Artikel „Paris“ recht lang ist (59 Spalten) und sich nicht nur über zwei Lieferungen, sondern auch über mehrere Druckbogen erstreckt, kann die Grenze zwischen der 46. und 47. Lieferung in diesem Exemplar nur anhand von Indizien ermittelt werden. Den Rahmen dazu liefert der gewöhnliche Umfang der Lieferungen, der vor Band 5 die Zahl von 5 Bogen zwar gelegentlich über-, aber fast nie unterschreitet. Im Band 3.1 umfassen sogar alle vorausgehenden Lieferungen (37.–45.) immer genau 5 Bogen. Die 46. und 47. Lieferung, mit denen der Band abschließt, umfassen zusammen 10 Bogen, so dass sie gemäß dem Prinzip der Proportionalität mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in in je 5 Bogen geteilt waren und die Grenze somit vor Spalte 1601 bzw. Bogen 51 lag.

Bei der 47. Lieferung ist ein weiteres, meines Wissens singuläres Phänomen zu beobachten. Der mit ihr abschließende Halbband 3.1 umfasst nach seinem Titelblatt die Artikel von Nabaiothes bis Pasicharea umfassen. In der Tat endet die Seite 1663/1664 (Bogen 52) mit dem Artikel „Pasicharea“ und einem horizontalen Strich unter dem Textblock, der eine Art Zäsur markiert. Allerdings gehören die Bogen 51 und 52, wie oben dargestellt, zur 47. Lieferung. Man kann also feststellen, dass die Lieferungen in diesem Fall von der vorgesehenen Bandeinteilung abweichen und die 47. Lieferung Artikel aus zwei Halbbänden (3.1 sowie 3.2) enthält.

Komplizierter liegt der Fall bei Band 3.2: In dem Exemplar der Bodleian Library sind die Umschläge (abgesehen vom ersten) am Ende des Bandes eingebunden, also nicht an ihrer ursprünglichen Stelle. Der exakte Umfang jeder einzelnen Lieferung dieses Bandes kann also nur anhand von Indizien bestimmt werden. Bei den Lieferungen 48–53 ist das anhand der Stichwörter auf den Umschlägen leicht zu ermitteln, weil diese mit Artikeln geringen Seitenumfangs korrespondieren. Anhand der Bogenzahlen stellt sich heraus, dass die Lieferungen jeweils 5 Bogen umfassen (die 49. und 50. Lieferung als Doppellieferung 10 Bogen). In Gegensatz dazu enden bzw. beginnen die 54. und 55. Lieferung mit Stichwörtern zu äußerst umfangreichen Artikeln, die jeweils mehrere Bogen umfassen (Poseidon 111 Spalten, Prometheus 79 Spalten). Glücklicherweise endet die 56. Lieferung mit „Psychagogos“, während die 57. Lieferung auf Spalte 3201 (Bogen 101) mit „Psyche“ beginnt. Die 15 Bogen (86–100) der 54., 55. und 56. Lieferung zerfallen in drei gleich große Teile mit jeweils 5 Bogen, so dass sich die Grenzen hier zweifelsfrei zuordnen lassen.

Für Band 4 (Quadriformis–Syzygia) lassen sich die Informationen zu den einzelnen Lieferungen problemlos anhand eines Exemplars aus der Getty Research Library ermittelnt. So umfassen die 59.–65. Lieferung jeweils 5 Bogen. Die 66. und 67. Lieferung erschienen als Doppellieferung mit insgesamt 9 Bogen, wobei die Nahtstelle wohl im Artikel „Sozon“ (vor Spalte 1281, Bogen 41) liegt. Die 69. Lieferung, welche den Artikel „Sternbilder“ von Franz Boll enthalten sollte, ist nie erschienen; der Artikel selbst erschien in den Nachträgen zum Band 6, bearbeitet von Wilhelm Gundel. Die 70. Lieferung (Summanus–Tan) schließt nicht nur den Band 4 ab (Bogen 51 und 52), sondern enthält auch die Bogen 1–3 des Bandes 5 (T). Damit ist diese Lieferung die einzige, welche sich über zwei Bände (nicht Halbbände) erstreckt.

Für Band 5 (T) ist das Exemplar der Getty Library zwar vollständig, auch hinsichtlich der Umschläge, aber leider sind die Lieferungen in der falschen Reihenfolge gebunden, so dass auch Seitenanordnung gestört ist. Mit viel Geduld lassen sich die Informationen für die einzelnen Lieferungen dennoch extrahieren, und zwar anhand der Stichwörter. Diese sind kurz genug, um eine eindeutige Zuweisung der Bogenzahl zu den Lieferungen zu gewährleisten. Anhand der Daten lassen sich verschiedene Tendenzen ablesen, die sich während der ungewöhnlich langen Bearbeitungszeit dieses Bandes (9 Jahre, 1916–1924) gewiss auch infolge der Zeitumstände eingestellt haben. Erstens sinkt der Umfang der Lieferungen auf 3–5 Bogen herab. Zweitens wurden ab der 74. und 75. Lieferung (13. August 1918) nur noch Doppellieferungen ausgegeben, die nota bene denselben Umfang wie die vormaligen Einzellieferungen umfassten. Möglicherweise kann man hierin einen ‚Vermarktungstrick‘ sehen, der den gesteigerten Preis rechtfertigt. Wie dem auch sei, man kann die Leistung des Redakteurs und der Verlagshandlung nicht hoch genug einschätzen, dass sie trotz aller wirtschaftlichen und politischen Nöte (man denke an Inflation infolge des Ersten Weltkriegs) das regelmäßige Fortschreiten des Lexikons gewährleisteten, und dies über Roschers Tod am 9. März 1923 hinaus.

Ein schwieriger Fall ist die im umfangreichen Artikel „Theseus“ (83 Spalten) endende 76./77. (Doppel-) Lieferung. Sie umfasste entweder 4, 5 oder 6 Bogen, was die folgende 78./79. Lieferung (Theseus–Thot) 3 bis 5 Bogen bringt. Da auch die 74./75. Lieferung 5 Bogen umfasst, ist wohl die Annahme gerechtfertigt, dass die 76./77. Lieferung ebensoviele Bögen umfasste und die 78./79. Lieferung 4 Bögen. Und in der Tat findet diese Annahme Bestätigung in einem unaufgeschnittenen Exemplar, das die Spalten 585–812 umfasst. Zur Provenienz dieses Exemplares (https://www.zvab.com/Ausf%C3%BChrliches-Lexikon-griechischen-r%C3%B6mischen-Mythologie-Lieferung/12134197210/bd) konnte die Händlerin keine Angaben machen.

Das Erscheinen des Bandes 6 (U–Zyrratêl) zog sich über die Jahre 1924 bis 1937 hin. Dass der Abschluss des Werkes überhaupt gelang, ist Konrat Ziegler (1884–1974) zu verdanken, dessen Name seit der 88./89. Lieferung (10. Januar 1924) in kleinerer Schrift unter dem des Herausgebers Roscher stand. Die Zeit, in der er den Abschluss des Lexikons besorgte, war nicht nur für Deutschland, sondern auch für Ziegler persönlich eine im höchsten Grade bewegte Zeit. Ziegler war seit 1923 ordentlicher Professor der Klassischen Philologie an der Universität Greifswald, 1926/27 Dekan der Philosophischen Fakultät, 1928/29 Rektor. Daneben war er politisch tätig, und zwar (für einen preußischen Ordinarius ungewöhnlich) als ausgesprochener Unterstützer der Republik. Ziegler war Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei, des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, der Deutschen Friedensgesellschaft und des Vereins zur Abwehr des Antisemitismus, dem er im Jahr seines Rektorates 1928/29 als Präsident vorstand. Bereits zuvor hatte er sich 1924 im „Greifswalder Flaggenstreit“ im Interesse der Weimarer Republik exponiert. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde Ziegler bereits am 2. Mai 1933 telegraphisch beurlaubt und am 26. September 1933 wegen „nationaler Unzuverlässigkeit“ in den Ruhestand versetzt. 1934 siedelte er mit seiner Familie nach Berlin um.

Von Band 6 besitzt die Getty Research Library ein tadelloses Exemplar mit allen Umschlägen und sorgfältiger Bindung. Die Doppellieferungen (im Umfang von jeweils 4 Bogen, also 2 pro virtueller Lieferung) erschienen zunächst im Abstand von 4–6 Monaten, ehe Ende 1925 (mit dem Artikel „Windgötter“) eine längere Stockung eintrat, die der Zeit von Zieglers Dekanat bis zu seiner Übersiedelung nach Berlin entspricht. Die 100./101. Lieferung (Windgötter–Zeus) erschien am 6. September 1934; den Abschluss markierten die 102./103. Lieferung (Zeus–Zwölfgötter) vom 3. September 1936 und die 106./107. Lieferung (Sternbilder–Zwölfgötter) vom 5. Oktober 1937; letztere besteht größtenteils aus Nachträgen zum Gesamtwerk, darunter auch einer der Archäologin Margarete Bieber (1879–1978), die 1933 dasselbe Schicksal wie Ziegler erlitten hatte. Im Gegensatz zu Ziegler wanderte sie im November 1933 nach England aus und fand ab 1934 eine neue Heimat in den USA.

Übersicht über die einzelnen Lieferungen

Angegeben sind die Zählung (unter Berücksichtigungen der gemeinsam veröffentlichten Doppel-Lieferungen), der zugehörige (Halb-)Band, der Spaltenumfang, die Stichwörter, das Erscheinungsdatum nach Ausweis des Umschlags sowie die Bogenzahlen.

Zur besseren Übersicht sind die (Halb-)Bände durch abwechseln weißen und grauen Hintergrund voneinander abgehoben.

Lieferung

Band

Spalten

Stichwörter

Datum

Bogen

1. Lfg.

1.1

1–192

Aba–Aiolos

1884

1–6

2. Lfg.

1.1

193–352

Aiolos–Anios

1884

7–11

3. Lfg.

1.1

353–544

Anios–Ariadne

1884

12–17

4. Lfg.

1.1

545–704

Ariadne–Atlas

1884

18–22

5. Lfg.

1.1

705–896

Atlas–Chloris

1884

23–29

6. Lfg.

1.1

897–1056

Chloris–Dionysos

1885

30–33

7. Lfg.

1.1

1057–1248

Dionysos–Eneugamos

1885

34–39

8. Lfg.

1.1

1249–1408

Engyeus–Euphrosyne

1885

40–44

9. Lfg.

1.1

1409–1600

Euphrosyne–Ganymedes

1886

45–50

10. Lfg.

1.2

1601–1760

Ganymedes–Gryps

1886

51–55

11. Lfg.

1.2

1761–1920

Gryps–Hektor

1887

56–60

12. Lfg.

1.2

1921–2112

Hektor–Hera

1887

61–66

13. Lfg.

1.2

2113–2304

Hera–Hermanubis

1888

67–72

14. Lfg.

1.2

2304–2464

Hermanubis–Heros

1889

73–77

15. Lfg.

1.2

2465–2688

Heros–Hippomenes

1889

78–84

16. u. 17. Lfg.

1.2

2689–3024

Hippomenes–Hysiris

1890

85–95

18. Lfg.

2.1

1–160

Iache–Indigitamenta

1890

1–5

19. Lfg.

2.1

161–320

Indigitamenta–Iris

1891

6–10

20. Lfg.

2.1

321–502

Iris–Isis

1891

11–16

21. Lfg.

2.1

503–672

Isis–Iuppiter

1892

17–21

22. Lfg.

2.1

673–832

Iuppiter–Kadmos

1892

22–26

23. Lfg.

2.1

833–1024

Kadmos–Kelaino

1892

27–32

24. Lfg.

2.1

1025–1248

Kelainos–Klyto

1893

33–39

25. Lfg.

2.1

1249–1408

Klytodora–Krataiis

1893

40–44

26. Lfg.

2.1

1409–1600

Krateanos–Kureten

1893

45–50

27. Lfg.

2.1

1601–1760

Kureten–Kyrios

1894

51–55

28. Lfg.

2.1

1761–1920

Kyrios–Leaneira

1894

56–60

29. Lfg.

2.2

1921–2144

Learchos–Loxias

1894

61–67

30. Lfg.

2.2

2145–2304

Loxo–Μάλικα

1895

68–72

31. Lfg.

2.2

2305–2496

Malis–Medeia

1895

73–78

32. Lfg.

2.2

2497–2656

Medeia–Memnon

1896

79–83

33. Lfg.

2.2

2657–2816

Memnon–Mercurius

1896

84–88

34. Lfg.

2.2

2817–2976

Mercurius–Min

1897

89–93

35. Lfg.

2.2

2977–3136

Min–Mondgöttin

1897

94–98

36. Lfg.

2.2

3137–3326

Mondgöttin–Myton

1897

99–104

37. Lfg.

3.1

1–160

Nabaiothes–Nemesis

1897

1–5

38. Lfg.

3.1

161–320

Nemesis–Nike

1898

6–10

39. Lfg.

3.1

321–480

Nike–Numitor

1899

11–15

40. Lfg.

3.1

481–640

Numitor–Odysseus

1899

16–20

41. Lfg.

3.1

641–800

Odysseus–Oinotrophoi

1899

21–25

42. Lfg.

3.1

801–960

Oinotros–Orestes

1900

26–30

43. Lfg.

3.1

961–1120

Orestes–Orpheus

1901

31–35

44. Lfg.

3.1

1121–1280

Orpheus–Pales

1901

36–40

45. Lfg.

3.1

1281–1440

Palikoi–Pan

1901

41–45

46. Lfg.

3.1/2

1441–1600

Pan–Paris

1902

46–50

47. Lfg.

3.2

1601–1760

Paris–Peirithoos

1902

51–55

48. Lfg.

3.2

1761–1920

Peirithoos–Penetrales

04.06.1903

56–60

49. u. 50. Lfg.

3.2

1921–2240

Penia–Phalaritis

21.09.1903

61–70

51. Lfg.

3.2

2241–2400

Phalas–Phoinissa

20.04.1904

71–75

52. Lfg.

3.2

2401–2560

Phoinix–Pleiones

07.09.1905

76–80

53. Lfg.

3.2

2561–2720

Pleiones–Polyxena

13.09.1906

81–85

54. Lfg.

3.2

2721–2848

Polyxena–Poseidon

15.01.1907

86–90

55. Lfg.

3.2

2849–3040

Poseidon–Prometheus

14.05.1907

91–95

56. Lfg.

3.2

3041–3200

Prometheus–Psychagogos

30.07.1907

96–100

57. Lfg.

3.2

3201–3360

Psyche–Pyrrhos

03.09.1908

101–105

58. Lfg.

3.2

3361–3472

Pyrrhos–Pyxios nebst Schluß von Palladion und Phoinix

09.02.1909

106–109*

59. Lfg.

4

1–160

Quadriformis–Roma

09.02.1909

1–5

60. Lfg.

4

161–320

Roma–Sandas

30.06.1909

6–10

61. Lfg.

4

321–480

Sandas–Satyros

14.01.1910

11–15

62. Lfg.

4

481–640

Satyros–Seismos

31.05.1910

16–20

63. Lfg.

4

641–800

Seixomnia–Sibylla

22.12.1910

21–25

64. Lfg.

4

801–960

Sibylla-–Sisyphos

07.07.1911

26–30

65. Lfg.

4

961–1120

Sisyphos–Sokar

24.05.1912

31–35

66. u. 67. Lfg.

4

1121–1408

Sokar–Sphragitides

18.07.1913

36–44

68. Lfg.

4

1409–1600

Sphyromachos–Summanus

17.03.1914

45–50

69. Lfg.

Sternbilder [nicht erschienen]

70. Lfg.

4 /
5

1601–1648 / 1–72

Summanus–Tan

12.01.1915

51–52* /
1–3

71. Lfg.

5

73–200

Tanagra–Teiresias

07.01.1916

4–7

72. Lfg.

5

201–296

Teiresias–Telephos

30.11.1916

8–10

73. Lfg.

5

297–424

Telephos–Teukros

09.10.1917

11–14

74. u. 75. Lfg.

5

425–584

Teukros–Themis

13.08.1918

15–19

76. u. 77. Lfg.

5

585–712

Themis–Theseus

05.06.1919

20–24

78. u. 79. Lfg.

5

713–840

Theseus–Thoth

20.07.1920

25–28

80. u. 81. Lfg.

5

841–968

Thoth–Tinia

10.02.1921

29–32

82. u. 83. Lfg.

5

969–1096

Tinia–Trapezeus

08.08.1922

33–35

84. u. 85. Lfg.

5

1097–1224

Traumgott–Troilos

20.12.1922

36–39

86. u. 87. Lfg.

5

1225–1320

Troilos–Tyche

24.04.1923

40–43

88. u. 89. Lfg.

5

1321–1480

Tyche–Theogonien

10.01.1924

44–47

90. u. 91. Lfg.

5

1481–1572

Theogonien–Tyrrhenia

05.03.1924

48–50*

92. u. 93. Lfg.

6

1–128

U–Usire

01.09.1924

1–4

94. u. 95. Lfg.

6

129–256

Usire–Vesta

10.01.1925

5–8

96. u. 97. Lfg.

6

257–384

Vesta–Weltalter

10.07.1925

9–12

98. u. 99. Lfg.

6

385–512

Weltalter–Windgötter

20.11.1925

13–16

100. u. 101. Lfg.

6

513–640

Windgötter–Zeus

06.09.1934

17–20

102. u. 103. Lfg.

6

641–768

Zeus–Zwölfgötter

03.09.1936

21–24

104. u. 105. Lfg.

6

769–896

Zwölfgötter–Sternbilder

26.06.1937

25–28

106. u. 107. Lfg.

6

897–1072

Nachträge: Sternbilder–Zwölfgötter

05.10.1937

29–34

Anmerkung:

* Die 58., 70. und 90./91. Lieferung enthielten außer dem Text für das Lexikon noch einige Proben eines anderen Werks im Verlag B. G. Teubner, mit denen die leeren Seiten auf dem letzten Bogen bedruckt wurden.

Ausblick

Die Untersuchung der Umschlagblätter von Roschers Lexikon ermöglicht eine detaillierte Rekonstruktion seiner Erscheinungsweise und eine exakte Datierung der Artikel. Hinsichtlich ihres Forschungsstandes ist damit ein natürlich ein terminus ante quem, nicht ad quem zu verstehen, weil zwischen Einreichen des Manuskripts, Satz und Erscheinen Monate bis Jahre vergehen konnten.

Darüber hinaus bieten die Umschläge weitere Informationen. Abgesehen von den Abbildungsverzeichnissen und Anzeigen sind vor allem die zahlreichen Zusätze und Berichtigungen von Interesse. Teilweise lassen sich dort auch Einblicke in den wissenschaftlichen Diskurs und sogar in den Nationalstolz des Herausgebers Roscher gewinnen. Diese Aspekte sollen in einem späteren Blogpost behandelt werden.